Palmsonntag erinnert uns an einen König, der anders kommt: Jesus reitet nicht auf einem stolzen Pferd, sondern auf einem Esel – leise, unscheinbar, leicht zu übersehen.
Und genau so begegnet Gott uns auch heute oft: nicht im Lauten und Spektakulären, sondern im Kleinen, im Verborgenen, im scheinbar Unbedeutenden.
Wie oft übersehen wir das, was Gott erwählt hat, weil es nicht unseren Erwartungen entspricht? Vielleicht ist da ein „David bei den Schafen“ – unerwartet berufen, während andere naheliegender erscheinen.
In der Stille dürfen wir unseren geistlichen Blick schärfen: für Gottes leise Stimme, für Menschen und Momente, die Er uns zeigt.
Doch unser Alltag ist voll von Stimmen – Gedanken, Sorgen, Ablenkungen. Gerade die negativen und lauten Gedanken drängen sich oft in den Vordergrund und übertönen das, was Gott uns eigentlich zeigen oder sagen möchte. Wie können wir da lernen, Seine Stimme neu und klarer zu hören?
Ein Tipp bevor du in die Stille gehst: Lobpreis. Wenn wir Gott anbeten, stellen wir Seine Wahrheit bewusst über unsere eigenen Gedanken. Die Wahrheiten, die wir singen, werden lauter als Zweifel, Angst oder innere Unruhe.


