Wenn morgen die Fastenzeit beginnt, nehmen sich viele vor, digital detox zu machen oder es insgesamt etwas ruhiger anzugehen. Weniger Reize, weniger Ablenkung …
Doch dabei taucht oft eine Frage auf:
Ist Schweigen und Stille eigentlich nur etwas für Introvertierte?
Tatsächlich empfinden viele Introvertierte Stille als besonders wohltuend: Weil weniger Verantwortung die Entscheidungen reduziert die man treffen muss und dadurch mehr emotionaler Platz geschaffen wird.
Bist du eher extrovertiert, kann sich der Gedanke an Schweigen zunächst wie ein unangenehmes Vakuum anfühlen oder sogar bedrohlich wirken. Doch Stille muss nicht „langweilig“ sein – im Gegenteil. Vielleicht nimmst du plötzlich die Natur um dich herum viel intensiver wahr. Vielleicht genießt du es, etwas nicht sofort zu kommentieren, sondern Gedanken einfach vorbeiziehen zu lassen. Vielleicht entsteht ein stilles Verstehen zwischen dir und anderen, ganz ohne Worte.
Manche entdecken in der Ruhe neue kreative Zugänge: schreiben, malen, gestalten – oder einfach alles einmal herunterfahren.
Diese Reise kann Neues eröffnen – ob du introvertiert bist oder eben nicht. Wie denkst du darüber?


