Was ist für gläubige Christen das Wichtigste im Leben? John Mark Comer erzählt in seinem Buch „Leben vom Meister lernen“, dass das Wichtigste ist, zu lieben und geliebt zu werden.
Aber wie können wir Seine Liebe tiefer erfahren und damit andere lieben und aber vor allem auch uns selbst geliebt wissen?
Der Autor schreibt:
„Die Exerzitienleiterin und geistliche Begleiterin Marjorie Thompson erzählt die Geschichte eines Gesprächs zwischen einem Priester des 18. Jahrhunderts und einem alten Bauern, der lange Stunden allein in der Stille der Kirche saß. Als der Priester ihn fragte, was er dort tue, antwortete der alte Mann schlicht: ‚Ich schaue ihn an, er schaut mich an, und wir sind glücklich.‘
Dies ist der Höhepunkt christlicher Spiritualität. Ignatius von Loyola nannte Gott einmal „liebende Liebe“. Damit sprach er für die Millionen von Kontemplativen im Laufe der Geschichte, die erfahren haben, dass das stille Sitzen und sich von Gott lieben zu lassen die größte Freude diesseits der Ewigkeit ist; ja, es ist gewissermaßen ein Vorgeschmack auf die Ewigkeit.“
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„Jesus antwortete ihm: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand. Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ebenso wichtig ist aber ein zweites: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst. Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen beiden Geboten enthalten.’“ – Matthäus 22:37-40, HFA
„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. – 1. Korinther 13:13, Lutherbibel
„Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe.“ – 1. Johannes 4:7-8, Lutherbibel


