Kennst du Zeiten des Übergangs?
Eine Lebensphase geht zu Ende. Etwas Neues beginnt. Du stehst an einem unbekannten Ort, vieles ist offen, manches unsicher. Vielleicht fühlst du dich allein oder fragst dich, wie es weitergehen soll. Man ist „aus dem Boot gestiegen“ so wie Petrus damals.
Er sieht Jesus und geht – den Blick fest auf ihn gerichtet – auf dem Wasser auf ihn zu, ohne unterzugehen. Doch als er den Wind und die Wellen um sich herum wahrnimmt, beginnt er zu sinken.
Übergangszeiten machen uns oft verletzlich. Gerade dann suchen wir nach Halt. Wenn wir unseren Anker nicht bewusst vor Augen haben, greifen wir schnell nach anderen Dingen: nach Menschen, Beziehungen, Bestätigung oder Sicherheiten, die uns Stabilität versprechen.
Doch die Frage bleibt: Worauf ist mein Blick gerichtet? Wer oder was trägt mich wirklich?
Befindest du dich gerade in einer Übergangszeit? Vielleicht ist genau jetzt der Moment, für ein paar Tage in die Stille zu gehen und wieder Raum zu schaffen für Gottes Stimme. Den eigenen Anker neu zu sichern. Den Blick wieder auf Jesus auszurichten.


